Sicheres Internet mit dem Smartphone

Wer heutzutage ein neues Handy braucht, kauft auf jeden Fall ein Smartphone. Bereits im vergangenen Jahr besaßen 20 Millionen Deutsche eines dieser schmucken Geräte. Sie überzeugen einfach durch ihre vielseitigen Einsetzbarkeit. Neben Telefonieren und SMS, gibt es unzählige Apps, die den Alltag leichter gestalten. Vor allem der mobile Internetzugang ist ein Überzeugungsfaktor.

 

Doch mit dem Smartphone ins Netz zu gehen, ist nicht immer sicher. Das sieht zumindest Bundesverbraucherschutzministerin Aigner (CSU) so. Die Smartphone-Branche hingegen warnt vor zu vielen Regulierungen des Internets. Rein technisch gesehen, ist es möglich, Smartphones genauso sicher herzustellen wie Notebooks oder Computer. So wären unsere privaten Daten besser geschützt. Allerdings verlören nach Ansicht des Präsidenten des Brancheverbands Bitkom Smartphones dadurch ihren Charme. Er selbst verwendet allerdings eine neunstellige PIN, um sein Smartphone zu schützen. Die Deutschen lieben es, jederzeit im Internet surfen zu können. So gehören das Versenden von E-Mails und Nachrichten via Facebook oder Twitter zu den am Häufigsten verwendeten Funktionen. Ganze 80 Prozent der Bevölkerung haben ebenfalls ein persönliches Profil auf einer oder mehreren virtuellen Sozialplattformen. Allerdings lesen nur knapp 20 Prozent bei der Anmeldung die Datenschutzerklärungen.

 

Was die jeweiligen Regulierungen angeht, muss zwar eindeutig mehr Aufklärung her, aber Experten warnen vor zu vielen Sicherheitsbestimmungen. Jedes Mal ein Extraklick bei Dateneingabe für die ausdrückliche Zustimmung sei ebenfalls nicht verbraucherfreundlich. So bleibt die Abwägung zwischen Komfort und Sicherheit kompliziert. Andere hingegen plädieren für spezifischere Voreinstellungen, die Verbraucher vor Betrügern bei der Nutzung des Internets mit dem Smartphone besser schützen. Auch die Ortungsfunktion durch den Hersteller müsse überdacht werden. Wie dem auch sei, so lange keine konkreten Änderungen vorgenommen werden, können die User zwar weiterhin ungehindert surfen, doch sollten sie den Datenschutzbestimmungen insgesamt mehr Aufmerksamkeit widmen.