Aktiv-Matrix-Display

Ein Bildelement, wie ein Symbol oder Segment wird bei Passiv-Matrix-Displays Zeitmultiplex angesteuert. Dabei ist jedes Bildelement direkt und dauerhaft mit einer Ansteuerungsschaltung verbunden. Diese Ansteuerungsschaltung besitzt am Ausgang einen geringeren Widerstand. Das hat zur Folge, dass sich die Ladung, die zum Zeitpunkt der Adressierung aufgebracht wurde, sehr schnell wieder abbaut und in der nächsten Bildperiode erneuert werden muss. Bei einem Aktiv-Matrix-Display wird ebenfalls eine Ladung auf Beispielsweise einen Pixel aufgebracht, welchem zusätzlich ein Kondensator (Ladungsspeicher) parallel geschaltet ist. Nach dem die Ladung aufgebracht wurde, wird das aktive Bauelement (TFT – Thin-Film-Transistor oder Dünnfilmtransistor) wieder in den hochohmigen Zustand gebracht. Dadurch bleibt die Ladung und ihre Ansteuerung während einer Bildperiode erhalten. Vorteil eines Aktiv-Matrix-Displays ist die effektivere und höhere Spannung am einzelnen Bildelement, was eine größere Ansteuerung der Flüssigkristalle mit sich bringt. Das verbessert den Kontrast des Displays und die Abhängigkeit von Kontrast und Betrachtungsrichtung wird verringert.


Bluetooth

Bei Bluetooth handelt es sich um einen Industriestandard, der in den 90er Jahren von Professor Jaap Haartsen für Ericsson entwickelt wurde. Bluetooth dient der Funkvernetzung von Geräten über eine kurze Reichweite. Dieser Standard wird für kleine Geräte wie Handys, Headsets und Peripheriegeräte, aber auch für PC’s und PDA’s verwendet. Der Zweck dieser Technik ist einfach das einsparren von Kabelverbindungen.

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Dual Band, Tri-Band, Quad-Band

Der Begriff Dual-Band beschreibt die Fähigkeit eines Mobiltelefons auf zwei verschiedenen Frequenzbändern eine Verbindung herzustellen. 900 MHz verwenden T-Mobile und Vodafone, während E-Plus und O2 die Frequenz 1800 MHz benutzen. Um alle Netze nutzen zu können, muss ein Handy Dual-Band-Fähig sein. Heut zu Tage ist das jedes Handy. Es gibt aber auch Geräte die Triband besitzen. Das bedeutet sie können auf 3 verschiedenen Frequenzbändern senden und empfangen. In Europa werden die Frequenzbänder 900 MHz und 1800 MHz verwendet und auf dem amerikanischen Kontinent kommt sehr oft 1900 MHz zum Einsatz. Ein Quadband-Fähiges Handy kann dann sogar auf insgesamt vier Frequenzbänder senden und empfangen und zwar 850MHz und 1900MHz für Amerika sowie 900 und 1900MHz für Europa, Asien und Australien. Mit einem Quadband-Fähigen Handy kann man also praktisch in jedem Netz der Welt telefonieren.


G-Sensor

Dieser Sensor ist ein Beschleunigungs- bzw. Lagesensor. Diesen findet man derzeit im HTC-Touch Pro, HTC Touch HD, HTC Touch Diamond und dem Samsung Omnia i900. Dieser Sensor sorgt dafür, das das Display automatisch gedreht wird, wenn man das Handy auf die Seite kippt. Ebenso wird die Stummschaltung aktiviert sobald das Handy auf das Display gelegt wird.


GPS / A-GPS (Global Positioning System / Assisted Global Positioning System)

Sinngemäß ins deutsche übersetzt bedeutet GPS Globales Positionsbestimmungssystem, was vor allem in Navigationsgeräten verwendet wird. Sehr viele Handys sind bereits mit GPS ausgerüstet und können so als Navigationsgerät verwendet werden. A-GPS bedeutet, Unterstütztes Globales Positionssystem und ist ein Verfahren um Hilfsdaten über Mobilfunknetze zu übermitteln. Das dient einer schnelleren Positionsbestimmung. Dabei wird das Prinzip der GSM-Ortung + GPS-Ortung kombiniert.


HSDPA (High Speed Downlink Packet Access

HSDPA ist ein Übertragungsverfahren des Mobilfunkstandards UMTS. Dieses Übertragungsverfahren soll DSL-ähnliche Übertragungsgeschwindigkeiten erlauben, ohne Kabel oder einer W-LAN Verbindung.


MMS (Multimedia Messaging Service)

Dabei handelt es sich um eine Weiterentwicklung der SMS, die es ermöglicht, multimediale Nachrichten über das Mobilfunknetz zu verschicken. Es können so nicht mehr nur Texte verschickt werden, sondern nun auch Videos, Bilder und Audio-Dateien.


Push-to-talk

PTT ist die Abkürzung für push-to-talk und bedeutet übersetzt Drücke um zu sprechen. Diese Funktion, unterstützen auch eine ganze Reihe von Handys. Sie dient dazu eine einfache und schnelle Kommunikation Gruppen in Mobilfunknetzen zu realisieren, das funktioniert nach dem Prinzip von Walkie-Talkies.


SMS (Short Message Service)

Dieser Begriff kommt aus dem englischen und bedeutet so viel wie Kurznachricht. Hierbei handelt es sich um eine einfache Variante der Übertragung von Text-Nachrichten. Ursprünglich wurde die SMS als Teil des Signalisierungskanals zum Rufaufbau genutzt. Die SMS ist also eigentlich nur ein Nebenprodukt des Mobilfunknetzes was genutzt wurde, um dem Mobilfunkteilnehmer Netzstörungen oder andere Informationen zu übermitteln. Daher war dieser Dienst auch lange kostenlos, bis diverse Mobilfunkanbieter und Netzbetreiber das wirtschaftliche Potenzial der SMS entdeckten. Alleine im Jahr 2003 wurden in Europa in einem Monat 16 Milliarden Kurznachrichten versendet. Am 3. Dezember 1992 wurde die erste SMS an ein Handy im britischen Vodafon-Netz von einem Computer aus verschickt.


T9 (Text on 9 keys)

Auf Deutsch bedeutet es einfach Text auf 9 Tasten. T9 ist ein System was von der Firma Tegic eingeführt wurde. T9 dient der erleichterten Eingabe von Texten auf dem Handy. Das erste T9-fähige Handy erschien das erste Mal im Jahr 1999 und kam aus dem Hause Nokia, das Nokia 3210.


UMTS (Universal Mobile Telecommunications System)

UMTS ist der neue Mobilfunkstandard der dritten Generation (3G). Der Vorteil gegenüber dem alten Standard (2G) GSM ist, das UMTS höhere Datenübertragungsraten besitzt. Einige Dienste können per UMTS in Anspruch genommen werden, wie Kommunikation per Audio und Video, Chat, Internetzugang, GPS, Bankdienste und interaktives Fernsehen.


Voicedialing/Voicecommand

Mit Voicedialing bzw. Voicecommand hat man die Möglichkeit das Handy über Sprachsteuerung zu bedienen. Tasten drücken ist also nicht mehr nötig. Man spricht nur klar und deutlich den jeweiligen Befehl aus und das Gerät reagiert wie gewünscht.


WLAN (Wireless Local Area Network)

WLAN kommt aus dem englischen und bedeutet "Drahtloses lokales Netzwerk". Damit ist oft ein Standard der IEEE-802.11 Familie gemeint. In einigen Ländern findet man diese Art von Netzwerk oft unter dem Namen Wi-Fi. IEEE-802.11 findet man noch mit einem Anhang der zeigt, um welchen genauen Standard es sich handelt, welche Datenübertragungsraten möglich sind und mit welchem Frequenzen der WLAN-Adapter arbeitet.


Frequenzen

Standard

Frequenz

Kanäle

IEEE-802.11a

5,15 GHz bis 5,725 GHz

19

IEEE-802.11b/g

2,4 GHz bis 2,4835 GHz

11 USA, 13 Europa, 14 Japan, 3 sind überlappungsfrei


Datenübertragungsraten

Standard

Datenübertragungsrate

IEEE-802.11

2 Mbps maximal

IEEE-802.11a

54 Mbps maximal

IEEE-802.11b

11 Mbps maximal

IEEE-802.11g

54 Mbps maximal

IEEE-802.11h

54 Mbps maximal

IEEE-802.11n

589 Mbps maximal



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